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10. Dezember 2019

Westbridge führt Smart Meter Rollout für noctua durch

Frankfurt am Main, 10. Dezember 2019 – Gemeinsam mit Westbridge digitalisiert die Frankfurter noctua Gruppe den Messstellenbetrieb ihres norddeutschen Wohnportfolios. Knapp 1.100 Objekte mit rund 6.000 Wohneinheiten erhalten in den nächsten Monaten intelligente Messsysteme samt Gateway-Anbindung für den Allgemeinstrombereich. Westbridge begleitet die gesamte Prozesskette. Darüber hinaus war der Frankfurter Betriebskostenexperte mit der Optimierung der Mess- und Abrechnungsdienstleistung beauftragt. Im Rahmen dieses Projekts werden durch Neuvergabe aller Vertragsleistungen in den kommenden zehn Jahren Einsparungen in Höhe von rund 1.1 Millionen Euro für die Mieter realisiert.

Dank des für alle Wohnobjekte einheitlichen Energiemanagementsystems mit konsistentem Datenfluss lassen sich Verbrauchsdaten nun in Echtzeit erfassen und auswerten. „Dies führt zu einer höheren Transparenz, erlaubt die Identifikation etwaiger Optimierungspotenziale und senkt gleichzeitig unsere Kosten in der Verwaltung“, sagt Kai Gödeker, Leiter Asset Management bei noctua. „Smart Metering ist ein wichtiger Bestandteil der Energiewende. Mit den zu erwartenden Einspareffekten reduzieren wir mit Hilfe der intelligenten Messsysteme zukünftig deutlich den Carbon-Footprint unseres Portfolios.“

Rüdiger Salzmann, Geschäftsführer bei Westbridge ergänzt: „Die Echtzeiterfassung von Energieverbräuchen spielt in der Wohnungswirtschaft eine immer größere Rolle – insbesondere hinsichtlich einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie und im Rahmen der Optimierung von Verwaltungsprozessen. Durch die Mehrspartenfähigkeit des Gateways lassen sich mittelfristig auch Erdgas-, Wärme-, Wasser- sowie alle mit offenem Funkstandard ausgestatteten Unterzähler in das Energiemanagementsystem einbinden. Dies sorgt für alle Stakeholder der Immobilie für absolute Transparenz und ist ein großer Schritt zur Digitalisierung.“ Property- und Facility-Manager profitieren mit der Umstellung von erheblichen Prozesserleichterungen: Alle Messdaten werden automatisiert zum gewünschten Stichtag an den Energielieferanten übermittelt.

Das Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) bildet den Kern zur Digitalisierung der Energiewende. Das Gesetz regelt den bundesweiten Rollout moderner Messeinrichtungen. Bis 2032 ist jeder Letztverbraucher von diesem verpflichtenden Austausch der alten, mechanischen Zähler betroffen. Für den Rollout ist der sogenannte grundzuständige Messstellenbetreiber und damit der örtliche Netzbetreiber verantwortlich. Bei einem breit gestreuten Wohnportfolio können folglich mehrere Netzbetreiber ins Spiel kommen. Jeder grundzuständige Messstellenbetreiber verwendet seine eigene Technik.


Ansprechpartner für die Presse

Tom Zeller
Partner
Feldhoff & Cie. GmbH
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