Editorial

Newsletter by Argentus
Liebe Leserinnen, liebe Leser,

neun von zehn Marktteilnehmern (89 Prozent) sagen, dass Nachhaltigkeit einen starken Einfluss auf institutionelle Investoren hat: Kaufentscheidungen werden derzeit mehr und mehr auch unter Nachhaltigkeitsaspekten getroffen. Dies ist nicht nur positiv für Umwelt und Gesellschaft, sondern auch für die Immobilienunternehmen selbst. Denn sind ESG-Kriterien vernünftig implementiert, wird sich das langfristig rechnen. Das sagen 65 Prozent der Marktteilnehmer. Wir freuen uns über derartige Zahlen. Erhoben hat sie EY Real Estate.
Wir freuen uns auch über eigene Zahlen: Rund eine Million Tonnen CO2 konnten wir 2020 in den Portfolios unserer Kunden einsparen. Den Umfang können unsere Kunden auch zunehmend selbst quantifizieren, denn wir haben mehr als 800 Liegenschaften im vergangenen Jahr auf Smart Meter umgestellt. So entsteht die Grundlage, dass ESG-Daten des Eigentümers automatisiert ausgewertet und berichtsfähig eingebunden werden. Für einen nachhaltigen Betrieb haben wir außerdem das Facility Management effizienter gestaltet – für mehr als 1,25 Millionen Quadratmeter Fläche aller Nutzungsarten. Durch Neuausschreibung oder Nachjustierung und Benchmarking bestehender Verträge. Argentus unterstützt übrigens mittlerweile Immobilieneigentümer in vierzehn europäischen Ländern. Denn Nachhaltigkeit ist ein grenzüberschreitendes, hohes Ziel, das weiterhin Anstrengung international erfordert. Aber gemeinsam wird der Weg zum Gipfel einfacher.
Und noch eine Zahl liegt uns an Herzen: Es ist die „Zehn“. Denn Argentus feiert in diesem Jahr ihren zehnten Geburtstag! Der erste Beitrag dieses Newsletters gibt entsprechende Einblicke in die Gründung und Entwicklung.
Der zweite Beitrag behandelt ein Problemfeld beim Immobilienankauf: Bei der üblichen Due Diligence werden die späteren (nicht umlegbaren) Betriebskosten leider oft falsch eingeschätzt. Überraschungen können hier aber erhebliche Auswirkungen auf die Rentabilität eines Investments haben. Wie kann man in der Ankaufsprüfung gegensteuern?
Im dritten Beitrag wird aufgezeigt, wie mit gering-investiven Maßnahmen der Energiebedarf von Immobilienportfolios teils deutlich gesenkt werden kann – und CO2 eingespart wird. Eine der dort genannten Maßnahmen war der Ausgangspunkt für die Zusammenarbeit mit der HAMBORNER REIT AG. Diese Zusammenarbeit wird in einem abschließenden Interview beleuchtet.
Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre!

Dr. Konrad Jerusalem
Sandra Zengerling
Simon Szpyrka
Dr. Konrad Jerusalem Sandra Zengerling Simon Szpyrka
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